Entspannungspausen helfen gegen negativen Stress

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Datum

21 Sep, 2021

Autor

Vanessa

Alltagsproblem: Negativer Stress – Disstress

Sechs von zehn Deutschen leiden einer Studie zufolge unter Stress im Alltag, viele davon sogar dauerhaft. Besonders betroffen sind Frauen, Angestellte und Stadtbewohner.1 Entspannungspausen helfen gegen negativen Stress.

Wieso wir in unserer heutigen Zeit häufig negativen Stress empfinden

Pauschal kann man diese Frage wohl nicht beantworten, da hier viele verschiedene Faktoren einen Einfluss haben können. In diesem Artikel haben wir versucht ein paar der Dinge zusammenzufassen, die für uns persönlich Auslöser von negativem Stress sind. Findest du dich hier wieder? Oder sind für dich vielleicht ganz andere Punkte ausschlaggebend? Schreibe uns deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren. Hier sind unsere persönlichen Eindrücke:

Wir leben heute in einer sehr schnelllebigen Welt. Dadurch kann leicht das das Gefühl entstehen, dass das Leben immer schneller an einem vorbei zu ziehen scheint. Wir haben dauernd Angst etwas zu verpassen und verspüren Druck immer sofort auf alles im Leben reagieren zu müssen. Somit leiden wir häufiger an Stress und Zeitdruck, da wir in der Hektik des Alltags vergessen haben Entspannungspausen einzuplanen. Uns fehlt schlichtweg die Zeit, um zwischendurch mal wieder abzuschalten und unsere Gedanken und unseren Geist zu beruhigen.

Das Paradoxe dabei: Wir haben heute eine wesentlich längere Lebenserwartung als die Generationen vor uns. Aber wohl noch nie standen wir heute unter einem so großen Zeitdruck wie jemals zuvor. Wir hetzten von einem Termin zum nächsten und führen lange To Do-Listen, die nicht kürzer zu werden scheinen. Die Grenzen zwischen Arbeit und Berufsleben verschwimmen zunehmend und wir haben das Gefühl, für jeden immer erreichbar sein zu müssen. Wir versuchen stets unser Bestes auf der Arbeit zu geben und gleichzeitig unser Privatleben zu organisieren. Und nebenbei haben wir vielleicht schon eigene Kinder Zuhause, denen wir die besten Startbedingungen in ihr eigenes Leben ermöglichen wollen.

Dreht sich die Erde immer schneller?

Die Welt um uns herum verändert sich in einem rasanten Tempo. Dadurch denken wir ebenso schnell rennen und noch mehr erledigen zu müssen, um irgendwie Schritt zu halten. Produkte, die wir im Internet bestellen werde innerhalb von wenigen Stunden ausgeliefert. Kein Wunder, dass bei uns der Erwartungsdruck steigt, jede E-Mail und jeden Anruf immer sofort beantworten zu müssen. Die Welt rückt immer näher zueinander und der Kosten- und Leistungsdruck wird größer. So denken wir, dass wir uns noch weiter selbst optimieren müssen, um nicht abgehängt zu werden. Der technologische Fortschritt macht immer größere Sprünge und wir haben das Gefühl, dass sich die Ereignisse überschlagen. Wir selbst aber denken die Kontrolle zu verlieren, weil wir die Flut an Informationen und Eindrücken nicht mehr verarbeiten können.

Der Einfluss der Medien

Häufig berichtigen unsere Nachrichten primär von Leid und Katastrophen. Dadurch kann leicht das Gefühl entstehen, dass es nichts Gutes mehr gibt, was es wert ist berichtet zu werden. Die Social Media-Portale zeigen dagegen eine perfekte Kunstwelt und wir fragen uns, wieso bei uns nicht alles genauso perfekt ist. Wir haben einen extrem hohen Anspruch an uns selbst und vergleichen uns ständig mit anderen. Dabei kann es schnell passieren, dass wir die reale Welt um uns herum vergessen. So verlieren wir uns selbst als absoluten Bezugspunkt.

Die Folge: Wir Menschen aus den westlichen Industrieländern und insbesondere wir Deutschen leiden an Stress, an negativem Disstress.

Die negativen Folgen: Stress macht krank

Negativer Stress entsteht aus Überlastung und kann über einen längeren Zeitraum krank machen. Wir fühlen uns dann oft niedergeschlagen und energielos, entwickeln Ängste, leiden an Schlafstörungen und haben häufiger Kopfschmerzen. Der Alterungsprozess beschleunigt sich und wir bekommen schlechtere Haut und unsere Haare und Nägel werden brüchig. Zudem wirkt sich Disstress auch negativ auf unser Immunsystem aus und wir sind anfälliger für Viren, Entzündungen und Herz-Kreislauferkrankungen.

Die zwei Haupt-Ursachen von negativem Disstress

Auslöser für Disstress gibt es wie gesagt viele und jeder einzelne hat bestimmt noch seine ganz eigenen Stressfaktoren. Aber zwei wesentliche Ursache gibt es meist immer:

  • Erstens: Wir haben unsere natürliche Verbindung zu uns selbst und zu unserer Natur verloren. Somit ist unser eigenes natürliches Gleichgewicht aus dem Ruder geraten.
  • Zweitens: Wir haben verlernt Zeit für eines der wichtigsten Dinge im Leben einzuplanen. Für Pausen – also für Zeit, die wir uns selbst schenken. Zeit, um in der Hektik des Alltags mal wieder inne zu halten. Zeit, um unseren Atem zu beruhigen und den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen.

Entspannungspausen helfen gegen negativen Stress

Die Antwort ist denkbar einfach. Wir können unsere Zeit entschleunigen, wenn wir es schaffen wieder regelmäßig Entspannungspausen in unseren Alltag zu integrieren. Durch eine bewusste Pause werden wir wieder die Möglichkeit finden einen Schritt aus der gegenwärtigen Situation zurückzutreten. So können wir uns selbst von einer höheren Warte heraus betrachten (daher auch unser Name). Der Vorteil: wir nehmen uns bewusst Zeit, um das aktuelle Geschehen in und um uns herum zu reflektieren. Dadurch können wir uns emotional frei machen von externen Einflüssen und Lebenssituationen, die wie selbst nicht ändern können.

Die Natur kann uns helfen uns wieder auf uns selbst zu besinnen und auf das, was uns persönlich glücklich macht. Die Natur schenkt uns dafür eine ganzen Blumenstrauß an Kräutern und Pflanzen, die uns helfen auf Stress besser zu reagieren. Viele dieser Pflanzen beeinflussen die Produktion stressbezogener Neurotransmitter und Hormone. Dadurch können sie dazu beitragen, wieder in einen Ruhezustand überzugehen, der unsere Selbstheilungskräfte unterstützt. Diese sog. adaptogenen Pflanzenstoffe können uns dabei helfen, dass wir uns weniger gestresst fühlen. Einige Pflanzen wirken dabei belebend, andere eher ausgleichend und beruhigend. Sie unterstützen unsere Vitalität und das Immunsystem und können zu einer Verlängerung der Lebensdauer beitragen. Sie können zudem die Stimmung heben und unseren Körper vor Giftstoffen schützen.2

Auf bewährtes Wissen zurückgreifen

Pflanzen, denen eine solche Wirkung zugeschrieben wird, werden schon seit Jahrtausenden verwendet. So sind sie die Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hier nennt man sie Qi-Tonikum. Sie werden aber ebenso in der indischen Ayurveda genutzt, wo man sie Rasayanas nennt, also Heilmittel die die Lebensenergie steigern. Leider haben wir Menschen aus den westlichen Industrieländern diese natürlichen Heilkräfte fast vollständig vergessen. Das alte Wissen möchten wir durch unsere Produkten wieder zum Leben erwecken. 

Wir möchten euch dabei helfen, die kleinen Entspannungspausen als schönes Ritual wieder fest in euren Tagesablauf zu verankern. Zusätzlich wollen wir dabei helfen, den Kraftquellen der Natur wieder einen größeren Wert in unserem Leben einzuräumen.

Wir haben dein Interesse geweckt? Das freut uns! Melde dich jetzt als Pausentester an und probiere unsere Getränke-Essenzen als eine/r der Ersten.

1Quelle: TK-Stressstudie 2016: Entspann dich, Deutschland

2Quelle: Groves, Maria Noel (2020): Die geheime Heilkraft der Pflanzen: Den Körper ganzheitlich stärken, heilen und sich gut fühlen, Stuttgart, Deutschland: TRIAS Verlag

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